Die Darmflora beeinflusst den Hormonhaushalt, das Immunsystem, Entzündungsprozesse und die Nährstoffaufnahme – alles Faktoren, die eine wichtige Rolle für die Fruchtbarkeit, die Qualität von Eizellen und Spermien sowie die Chancen auf eine Schwangerschaft spielen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Zusammensetzung der Vaginalflora beeinflussen kann, wie leicht sich ein Embryo nach einer IVF einnistet.
Probiotika sind kein Allheilmittel, können aber eine wichtige Unterstützung bei der Schaffung eines fruchtbarkeitsfreundlicheren inneren Milieus darstellen.
Warum ist die Darmflora wichtig, wenn man versucht, schwanger zu werden?
Eine ausgewogene Darmflora trägt bei zu:
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Der Hormonstoffwechsel funktioniert reibungslos (zum Beispiel der Östrogenstoffwechsel).
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Eine leichte Entzündung wird reduziert
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Das Immunsystem arbeitet auf ausgewogene Weise
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Nährstoffe aus Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln werden effizienter aufgenommen.
All dies ist von grundlegender Bedeutung, damit der Körper gesunde Eizellen und gute Spermien produzieren und eine stabile Umgebung für einen Embryo schaffen kann.
Was wissen wir über die Vaginalflora und die Fruchtbarkeit?
Studien haben gezeigt, dass:
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Eine von Laktobazillen dominierte Vaginalflora ist mit besseren IVF-Ergebnissen verbunden.
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Eine gestörte Vaginalflora, wie beispielsweise bei bakterieller Vaginose, kann das Risiko einer Nicht-Einnistung und einer frühen Fehlgeburt erhöhen.
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Eine Behandlung und manchmal auch probiotische Stämme können bei manchen Frauen dazu beitragen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Das macht das vaginale Mikrobiom zu einem wichtigen, aber oft vergessenen Bestandteil des Fruchtbarkeitsbildes.
Wie können Probiotika in der Fruchtbarkeitsbehandlung eingesetzt werden?
Probiotika können verschiedene Zwecke erfüllen:
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unterstützt die Darmgesundheit, was dem Hormonhaushalt und der Nährstoffaufnahme zugutekommt.
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helfen, das Gleichgewicht nach Antibiotikabehandlungen wiederherzustellen
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In einigen Fällen können sie sich positiv auf die Vaginalflora auswirken (abhängig vom Stamm und der Art der Verabreichung).
Die Wirkung hängt stark von den verwendeten Präparaten und der Einnahmedauer ab. Wie bei anderen Fruchtbarkeitspräparaten ist es ratsam, in Monaten statt in Wochen zu denken – idealerweise 6–12 Monate, wobei die Einnahme mindestens 3 Monate vor einer künstlichen Befruchtung oder dem Versuch, schwanger zu werden, erfolgen sollte.
Wie positioniert sich Fay Hepper zum Thema Probiotika?
Fay Hepper hat sich entschieden, Probiotika in ihr Fruchtbarkeitskonzept einzubeziehen, wobei der Schwerpunkt auf Folgendem liegt:
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Darmgesundheit und Nährstoffaufnahme
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der Zusammenhang zwischen Mikrobiom, Hormonen und Entzündung
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Langfristige Unterstützung in den Monaten vor einer Schwangerschaft oder künstlichen Befruchtung.
Das Probiotikum wird häufig zusammen mit pränatalen Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren und Ubiquinol im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes verwendet.
Fay Heppers Probiotika
über Darmflora und Fruchtbarkeit
Nahrungsergänzungsmittel und Eiqualität
Häufig gestellte Fragen: Probiotika und Fruchtbarkeit
Können Probiotika meine Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern?
Probiotika können zu einer verbesserten Darmflora und mitunter auch Vaginalflora beitragen, was wiederum günstigere Bedingungen für den Hormonhaushalt, die Entzündungshemmung und die Einnistung schaffen kann. Dies ist zwar keine Garantie, aber ein wichtiger Baustein in einem ganzheitlichen Ansatz.
Wie lange sollte man Probiotika einnehmen?
Die Darmflora verändert sich langsam. Daher ist es sinnvoll, Probiotika über mehrere Monate hinweg kontinuierlich einzunehmen. Bei Kinderwunsch empfiehlt sich eine Einnahmedauer von 6–12 Monaten, wobei mindestens 3 Monate vor einer künstlichen Befruchtung (IVF) oder anderen künstlichen Befruchtungsversuchen eingenommen werden sollten.
Können Probiotika Nebenwirkungen verursachen?
Manche Menschen verspüren anfangs vorübergehend Blähungen oder Magenbeschwerden. Dies normalisiert sich in der Regel nach etwa einer Woche. Bei schweren Erkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem sollten Sie immer einen Arzt konsultieren.