Vitamin D ist ein hormonähnliches Vitamin, das das Immunsystem, den Hormonhaushalt, die Zellreifung und die Schleimhäute beeinflusst. Vitamin-D-Mangel ist in den nordischen Ländern weit verbreitet und wurde in mehreren Studien mit schlechteren IVF-Ergebnissen und allgemein erschwerter Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Daher ist der Vitamin-D-Spiegel ein wichtiger Faktor, der bei der Planung einer Schwangerschaft oder einer Kinderwunschbehandlung berücksichtigt werden sollte.
Es geht nicht um extreme Dosen, sondern darum, einen Mangel zu vermeiden und stabile, gesunde Werte anzustreben.
Wie beeinflusst Vitamin D die Fruchtbarkeit?
Vitamin-D-Rezeptoren finden sich unter anderem in:
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Eierstöcke
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Endometrium
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Immunzellen
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Gewebe, das Sexualhormone produziert.
Daher kann der Vitamin-D-Status Folgendes beeinflussen:
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wie Eizellen reifen
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wie die Gebärmutterschleimhaut einen Embryo aufnimmt
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wie das Immunsystem während der Implantation reagiert
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wie Hormone wie AMH und Sexualhormone interagieren.
Frauen mit PCOS haben oft einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel, und die Optimierung dieses Spiegels ist mittlerweile Bestandteil vieler Behandlungspläne.
Was sagen Studien über Vitamin D und die Ergebnisse der künstlichen Befruchtung aus?
Mehrere Studien und Übersichtsarbeiten haben gezeigt, dass:
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Frauen ohne Vitamin-D-Mangel haben bei einer IVF-Behandlung oft eine höhere Chance auf eine klinische Schwangerschaft als Frauen mit einem ausgeprägten Mangel.
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Vitamin-D-Mangel tritt in bestimmten Fruchtbarkeitsgruppen überproportional häufig auf, beispielsweise bei PCOS oder Adipositas.
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Die Behebung eines Mangels kann das Gesamtbild verbessern, obwohl Vitamin D allein keine „schnelle Lösung“ darstellt.
Daher wird die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels zunehmend in Fruchtbarkeitsuntersuchungen und IVF-Vorbereitungen einbezogen.
Wie lange sollte man Vitamin D vor einer IVF-Behandlung einnehmen?
Da Vitamin D im Körper gespeichert wird und sich der Spiegel mit der Zeit aufbaut, ist es ratsam, langfristig zu denken:
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Bei einem Mangel oder einem Risiko für einen Mangel ist es ratsam, 6–12 Monate vor der IVF damit zu beginnen.
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Es ist ratsam, Vitamin D mindestens 3–6 Monate vor der Eizellentnahme einzunehmen.
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Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte gegebenenfalls mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen mittels Bluttests kombiniert werden.
Wichtig ist es, ein stabiles, gesundes Niveau zu erreichen – nicht, die höchstmögliche Dosis einzunehmen.
In welchem Zusammenhang steht Vitamin D mit Fay Heppers Ansatz?
Fay Hepper hat Vitamin D in ihre Fruchtbarkeitsprodukte integriert, insbesondere in das Fruchtbarkeits-Multivitaminpräparat. Dadurch erhält der Anwender:
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eine Grunddosis Vitamin D täglich
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kombiniert mit Folsäure, B-Vitaminen und anderen wichtigen Nährstoffen
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ohne die einzelnen Teile selbst zusammensetzen zu müssen.
Bei einem ausgeprägten Mangel kann der Arzt oder die Hebamme zusätzlich Vitamin D verabreichen.
Fay Heppers pränatale „The Daily Dose“
über Vitamin D und Fruchtbarkeit
Häufig gestellte Fragen: Vitamin D und Fruchtbarkeit
Sollten alle Frauen, die versuchen, schwanger zu werden, Vitamin D einnehmen?
In den nordischen Ländern wird allen Menschen empfohlen, zeitweise Vitamin D einzunehmen. Besonders wichtig ist es bei geplanter Schwangerschaft, einem Mangel vorzubeugen. Ein Bluttest liefert hierfür das aussagekräftigste Bild.
Kann man zu viel Vitamin D einnehmen?
Ja, Vitamin D ist fettlöslich und kann in hohen Dosen Nebenwirkungen verursachen. Daher ist es wichtig, die empfohlene Dosis einzuhalten und Ihren Arzt zu konsultieren, wenn Sie höhere Dosen einnehmen möchten oder an einer Erkrankung leiden.
Genügt die Sonne?
In den Sommermonaten kann die Sonne einen Großteil des Bedarfs decken, doch in weiten Teilen des Jahres ist das Sonnenlicht in den nordischen Ländern zu schwach. Daher sind Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel wichtige Nährstoffquellen.